Gitarre stimmen auf Kammerton a1 mit 432 Hz – Elektronisches Stimmgerät

Gitarre stimmen auf Kammerton a1 mit 432 Hz – Elektronisches Stimmgerät

Gitarre stimmen auf Kammerton a1 mit 432 Hz

Gitarre stimmen auf Kammerton a1 mit 432 Hz durch elektronisches Stimmgerät

Kammerton a1 – Kann ich mit einem normalen Stimmgerät auf A=432 Hz stimmen, um mit alten Aufnahmen z.B. von AC/DC, Johnny Cash, Freddi King… mitzuspielen?

Also Aufnahmen zu denen eine auf 440 Hz eingestellte Gitarre nicht passt?

Beim Stimmen durch ein elektronisches Stimmgerät ist darauf zu achten, dass die Töne der Leersaiten, E6, A5, D4, G3, B2, e1, die der internationalen Tonbezeichnung entsprechen.

Das heißt, das „B“ auf dem Stimmgerät entspricht dem Ton „H“ der deutschen Tonbezeichnung.

In meinen Beiträgen verwende ich die internationale Bezeichnung der Töne.

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Welches Stimmgerät das Beste für Dich ist, hängt von den gegebenen Umständen ab, für das Du es nutzen möchtest.

Am flexibelsten einsetzbar sind meiner Meinung „Clip on Stimmgeräte/Tuner“.

Diese werden mit einer Klammer auf den Gitarrenkopf geklemmt.

Diese Stimmgeräte nehmen die Schwingung des Holzes auf und können somit für E-Gitarren, Westerngitarren und Konzertgitarren gleichermaßen verwendet werden.

Auch haben sie den Vorteil, dass sie im Dunkeln, z.B. auf einer Bühne, durch die Hintergrundbeleuchtung sehr gut ablesbar sind und eine laute Umgebung auf das Stimmen kein Einfluss hat.

elektronisches Stimmgerät

Dann gibt es noch Stimmgeräte, welche zwischen die Effektgeräte eingeschliffen werden, welche eher für den Einsatz im Proberaum oder auf der Bühne gedacht sind.

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Alternativ sind da noch die mobilen Geräte zu erwähnen die über einen Klinkenstecker anzuschließen sind. Diese Geräte haben zusätzlich ein Micro für das Stimmen einer Konzert- bzw. Westerngitarre integriert.

Diese sind meines Erachtens eher für die E-Gitarre zu gebrauchen.

Stimmgerät

Das Stimmen

Moderne Stimmgeräte erkennen die Saite, die angeschlagen wird, automatisch.

In der Regel fängt man das Stimmen mit der tiefen E-Saite an. Die Saiten sind von 1 bis 6 durchnummeriert.

Die tiefe E-Saite, also die dickste Saite, hat die Nummer 6.

Deshalb steht auf manchen Stimmgeräten „E6“.

Ist nach dem Anschlagen der Saite ein Zeigerausschlag zu erkennen, befindet man sich schon nahe dem einzustellenden Ton. Der Stimmwirbel sollte ab hier langsam bewegt werden.

Der Zeiger muss in der Mittelposition stehen bleiben. Ist das der Fall leuchtet zusätzlich die Anzeige auf oder je nach Gerät eine LED.

Ist der Zeiger zu weit rechts, wird die Saitenspannung verringert. Befindet sich der Zeiger zu weit links von der Mitte, wird die Spannung der Saite erhöht.

Bleibt der Zeiger in der Mitte stehen und die Anzeige oder eine LED leuchtet auf, ist die Saite korrekt gestimmt und man fährt mit der 5te Saite also der A-Saite fort.

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Das wiederholt man bis zur 1ten Saite, also der hohen e-Saite.

Sind alle Saiten korrekt eingestellt, dann ist die Gitarre auf den Kammerton „a1“ mit 440 Hz gestimmt und man ist im Einklang mit Musikern, die ihr Instrument ebenfalls auf diesen Kammerton eingestimmt haben.

Stimmen auf Kammerton a1 mit 432 Hz

Zur Stimmung des Kammertones „a1“ auf 432 Hz wäre zu erwähnen, dass die Stimmung auf 440 Hz 1939 international festgelegt wurde aber nur eine Empfehlung darstellt. So gibt und gab es viele Musiker und Bands die ihre Instrumente auf einen anderen Bezugston oder Referenzton einstellen bzw. eingestellt haben.

Und der Kammerton „a1“ mit 432 Hz ist einer dieser Referenztöne.

Dieser Ton liegt 32Cent unter dem Kammerton „a1“ mit 440Hz.

Die Einheit Cent findet in der Musik Anwendung um die Verhältnisse der Frequenzen besser darzustellen.

100 Cent entsprechen dem Tonabstand eines Halbtonschrittes oder eines Intervalles.

12 Halbtonschritte entsprechen eine Oktave.

Somit hat eine Oktave 1200 Cent.

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Zur Wiederholung.

Das „a1“ mit 432 Hz befindet sich 32 Cent unter dem „a1“ mit 440Hz.

Das ist dann ca. ein Drittel einen Halbtonschrittes tiefer.

Auf der Anzeige der handelsüblichen elektronischen Stimmgeräte haben wir eine Skale,

welche den Bereich von -50 bis +50 Cent des Tones anzeigt, der eingestellt werden soll.

Das können wir nun nutzen um das Instrument auf 432 Hz einzustellen.

Bei einigen Stimmgeräten erfolgt die Einteilung der Skala in 10er Schritten.

Das wäre die idealste Bedingung.

Dort stellt man die Saiten so ein, das der Zeiger bei -32 Cent zum Stehen kommt.

Kammerton a1

Leider gibt es aber auch Stimmgeräte bei denen die Skala nicht so eindeutig abzulesen ist.

Zwar haben alle Stimmgeräte den Bereich von -50 bis + 50 Cent aber bei einigen Geräten

erfolgt die Einteilung nicht in 10er Schritten.

Dem kann aber Abhilfe geschaffen werden.

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Eine Möglichkeit wäre den Kammerton mit 432 Hz vor dem Stimmgerät mit integriertem Micro abzuspielen und die Position des Zeigers zu Markieren.

Ein Clip-on Stimmgerät wird an das Abspielgerät (Handy, Tablet oder Laptop) angeklemmt und man markiert ebenfalls die Stelle, wo die Anzeige zum Stehen kommt.

Einen Referenzton mit 432 Hz findest du HIER:

Hier klicken für den Kammerton a1 mit 432 Hz

Hier nochmal ein Stimmgerät, mit einer Anzeige im 10 Cent Bereich:

Kammerton a1 mit 432 Hz

Und hier ein Stimmgerät mit nicht eindeutig ablesbarer Skala:

Gitarre stimmen

Natürlich zeigt erst ein Test ob diese Einstellung zu der Musik passt, zu der Du mitspielen möchtest.

Ich jedenfalls habe die Erfahrung gemacht, dass diese Einstellung zu alten Aufnahmen wie z.B. von Jonny Cash, AC/DC und Freddi King passt.

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Im Anschluss findest Du noch ein Video zum Thema.

Ich wünsche Dir nun an dieser Stelle wie immer viel Spaß beim Ausprobieren!

Karsten

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